Verbandsgebrauchsprüfung am 26. und 27. September 2025
Am 26./27.09.2024 fand in den Revieren um Borken die Verbandsgebrauchs-Prüfung (VGP) in der bewährten Arge KJS Borken und VGM Lg Westfalen-West statt.
Die Prüfung fand bei freundlichen Frühherbstwetter, einer leichten Brise in sehr guten Revieren statt. Es waren 7 Gespanne gemeldet und sind auch erschienen. Die Hunde waren: 1 DD, 1 DL, 2 GM, 1 KLM, 1 PP und 1 Weim.
Im Suchenlokal wurden die organisatorischen Vorbereitungen zur Prüfung getroffen und mit Richtern und Führern besprochen. Die wichtigen Prüfungsaspekte und Abläufe am Wasser, im Wald und auch im Feld wurden den Gruppen erläutert.
Die Prüfung fand in 3 Gruppen statt. Die Richter der Gruppen haben auch am Wasser gerichtet. Die Prüfungsobfrau Maria Lensker-Watermann war für das Schießen am Wasser und für die Einhaltung vergleichbarer Abläufe verantwortlich.
Analoges galt für die Arbeit auf der Schweißfährte. Sonderrichter „Schweiß“ Thomas Rekers hatte die Fährten; 7 Riemenarbeiten, wobei 2 Verweiser und 1 Verbeller gemeldet waren, vorbereitet.
Nach der Besprechung und den Hinweisen für Richter und Führer gab es das Signal „Aufbruch zur Jagd“
Bläser vr: Thomas Rekers,
Andrea Rabe-Bockwinkel,
Cornelius Röös

Suchensieger wurde der DD-Rüde Otto vom Muldestausee, der sagenhafte 350 Punkte im 1. Preis/ÜF erreichte. Christoph Schlüter hatte den Rüden in allen Bereichen hervorragend vorbereitet und exzellent vorgestellt.

Die Erstplatzierten; vr. Christoph Schlüter mit Otto vom Muldestausee (1)
Martje Meyer mit Donna vom Walgenbach (3)
Johannes Nienhaus mit Kora Armike (2)
Die Feldarbeit (Vorstehen 4h, AH) und die Wasserarbeit war in allen Belangen sehr gut. Er zeigte auch hier Finderwillen und einen ausgeprägten Nasengebrauch.
Die Waldfächer absolvierte der Rüde mit bemerkenswerter Ausgeglichenheit
und bekam dafür in allen Disziplinen ein sehr gut.
Erwähnt werden muss die sehr gute Riemenarbeit und das Verbellen. Er fand in sicherer Manier zum Stück, bewindete es, gab kurz laut, umschlug das Stück und begann anhaltend laut zu geben; eine Arbeit wie aus dem Lehrbuch.
Platz 2 erreichte Kora von Armike hervorragende 334 Punkte im 1. Preis/ÜF). Die führige DL-Hündin zeigte sehr gute Manieren an Federwild und Haarwild sowie sehr gute Leistungen am Wasser und im Wald (Verweiser).


Donna vom Walgenbach überzeugte in allen Fächern und bekam hervorragende 330 Punkte im 1. Preis/ÜF. Führerin Martje Meyer hatte Donna sehr gut vorbereitet und auch gekonnt vorgestellt. Donna zeigte im einen ausgeprägten Nasengebrauch und konnte in allen Fächern überzeugen. Die sehr gute Arbeit wurde in der Suche mit einem 4h belohnt. Die Vorsteharbeit war sehenswert; da sie beim abstreifenden Fasan ein Kommando gab, konnte es nur ein gut (3) geben. Beim Hasen zeigte sie ausgeprägte Manieren und ließ sich auch am sichtigen Hasen
halten. Bei der Stöberarbeit ohne Ente im deckungsreichen Gewässer markierte sie Witterung, zeigte sie ausgeprägtes Vorstehen, folgte dem Geläuf und konnte der Führerin die gefundene Ente zutragen. Die Waldfächer konnten ebenfalls mit Erfolg absolviert werden. Die Schleppenarbeiten und die Bring-Leistungen wurden alle mit sehr gut bewertet. So auch die kleinen Waldfächer; lediglich bei der Standruhe wählte die Führerin die sichere Variante und leinte die Hündin an (gut, 3) an. Ein starkes Team.
Fillis von Alt Emmelsum wurde von Michael Waterworth vorbereitet und vorgestellt. Die Feld- und Wasserarbeit wurden mit sehr gut bewertet. Bei der Waldarbeit erbrachte Fillis sowohl bei der Arbeit “Fuchs über Hindernis“ als bei der Fuchsschleppe keine Bring-leistung. Damit konnte sie die Prüfung nicht bestehen.
Manche mögen sich fragen, wieso ein Zuchtverein andere Rassen nennenswert berücksichtigt! Wir sind der Meinung, dass man sich an den Leistungen der Hunde erfreuen sollte und dabei das Hundewesen und nicht nur die eigene Rasse im Auge haben sollte!
Ein Dank an die Revierinhaber, Richter, Organisatoren und alle, die zum Gelingen der diesjährigen VGP beigetragen.
Dies gilt natürlich für Sonderrichter „Schweiß“ Thomas Rekers, der alle Schweißfährten vorbereitete, einschließlich der Arbeiten für Verweiser und Verbeller.
Und es freut ihn besonders, wenn die Gespanne sehr gute Arbeiten zeigen können und er dann „Tot verblasen“ kann. Danke für Deinen Einsatz.
Alle Ergebnisse sind in der Rangliste aufgeführt.
Hans Wackertapp







