Am 22. und 23. August fand die 44. Verbandsschweißprüfung „Bergisches Land“ statt, organisiert vom VDD Niederrhein e.V. im Auftrag der Bergischen Arbeitsgemeinschaft Schweiß unter dem Motto „Riemenfest und Fährtentreu“.
Im Vorfeld dieser Prüfung fand ein Kurs statt, an dem sieben Hunde teilnahmen. Drei Gespanne gaben die Nennung für diese prestigeträchtige Prüfung ab. Einer der Teilnehmer zog nach der Anmeldung jedoch zurück, sodass aus dieser Gruppe nur noch die beiden Gespanne mit GM übrig blieben, nämlich: Trudi vom Sülztal von Matthias Potreck und Eino van het Zonnebeekbos (Baake) von Jarina Kisjes.
Die Anmeldung zu dieser anspruchsvollen Verbandsprüfung ist bereits ein Meilenstein. Es ist auch bekannt, dass bei dieser Prüfung in der Regel nicht jeder das Endstück zu sehen bekommt.
Am Freitagabend begann die Veranstaltung mit einer Hubertusmesse in der St. Johannes Baptist Kirche von Gimborn. Anschließend wurde ein Vortrag über die aktuellen Entwicklungen der ASP gehalten, welche nicht allzu weit vom Austragungsort der Prüfung entfernt in diesem Jahr erstmals in NRW bestätigt wurde. Danach gab es ein gemeinsames Abendessen.
Gemeldet waren zwei Gespanne für die über 40-Stunden Fährte, beide endeten im Ersten Preis. Vier Gespanne waren für die über 20-Stunden Fährte gemeldet, von den leider zwei die Fährte nicht erfolgreich arbeiteten. Bedauerlicherweise konnten Jarina Kisjes und Baake an diesem Tag nicht, wie in den vorherigen Trainingssuchen, in eine konzentrierte Arbeit finden. Aufgrund ihrer Nervosität traf die Führerin falsche Entscheidungen, was ihren Hund verunsicherte, sodass sie zu dem Schluss kam, dass es an diesem Tag nicht möglich sein würde, das Endstück zu erreichen, und beschloss, die Suche abzubrechen.
Matthias Potreck und Trudi hingegen liefen die Fährte mit nur einem Abruf. Trudi ließ sich nicht von den vielen Witterungen von Schwarz-, Dam-, Muffel- und Rehwild verleiten. Nach der Richterbesprechung und der „Bergischen Kaffeetafel“ war die Freude groß, dass Matthias Potreck und Trudi die Verbandsschweißprüfung mit einem zweiten Preis bestanden hatten und zudem noch mit dem Edwin-Zwick-Wanderpreis für die besonders harmonische Zusammenarbeit des Gespanns während der Fährtenarbeit geehrt wurden.
Es war eine gut organisierte Prüfung mit anspruchsvollen Fährten in schönen Revieren.







